Verboten isses trotzdem, auf die Dächer zu steigen (ich mache es aber auch selber gern). Bei mir war die Polizei auch schon da, weil ich angeblich mit einer Axt oben rumgerannt bin. Die Axt war eine Kamera.
HAHAHAHAHAHA! Die Leute sehen wirklich nur das, was sie sehen wollen! Eine Kamera sieht einer Axt nicht im entferntesten ähnlich...Oder hattest du ein Stativ? xD
Nu ja, wer auf ein Dach steigen muss um "unregulated places" zu finden, sollte besser nachdenke ob er nicht woanders besser aufgehoben ist. Ich geh ja auch nicht in eine Disko um mich vom Strassenlärm zu erholen. Ein Umzug aufs Land ist da viel entspannter und mehr Platz bietet es auch. Wenn ich dann Trubel will fahr ich in die Stadt und mach einen drauf.
Im fehlgeleiteten Versuch mein Leben zu retten, verursachte mir heute jemand enorm viel Ärger. Merke: Wasserballett in der Spree zu üben ist kein Hilfegesuch eines Nichtschwimmers, sondern auskosten der letzten innerberlinischen Freiräume und ein Aufbegehren gegen die übeteuren Schwimmbadgebühren.
... jetzt hat es meine paranoide Egozentrik endlich geschafft, sich in den letzten Winkeln meines Gehirns einzunisten. Die Welt dreht sich ja nur um mich tirili tirila
Es kann sehr befriedigend sein, auf dem Dach zu sitzen und ein Werk von J.R.R. Tolkien zu lesen. Die Worte von J.R.R. Tolkien verleihen zwar in jeder Situation und an jedem Ort innere Ruhe und Erleuchtung. Ich kann mir jedoch vorstellen, daß sich dieser Effekt auf dem Dach noch einmal verstärkt.
Allerdings sollte man dabei auf das richtige Schuhwerk achten. Rutschfeste Socken sind ideal. Stiefel, insbesondere mit Stahlkappen, können zur Beschädigung von Dachziegeln führen, wodurch bei Regen Feuchtigkeit ins Haus eindringen kann. (Schimmelgefahr!)
Ich hab das als kleiner Junge auch gemacht: durch die Luke oben im Trockenboden auf's Dach und dann Kreuzberg von oben angeschaut. Dass das gefährlich und auch sicherlich verboten war, machte ja gerade den Reiz aus. Auch ähnlichen Quatsch, zum Beispiel in den Ruinen rumklettern und in den halbverschütteten Kellern. Je gefährlicher, desto besser.
Ich war damals 10 Jahre alt! Dass das heute erwachsene(!) Menschen wieder tun, jedenfalls das mit den Dächern, ist schon erstaunlich. - Jeeves
Wenn sie ungestört von der lästig-fürsorglichen Nachbarschaft chillen will, sollte sie sich ein PAL-Feld anschaffen...
ansonsten empfehle ich den netterweise besorgten Nachbarn: Bei der Schranze das nächste mal warten, bis sie unten auf dem Asphalt aufschlägt und dann zu der noch zuckenden Tuss hingehen und fragen, ob dies nun ein echter Notfall sei, oder sie nur chilled...man wolle ja nicht stören....
In Berlin ist der Baer nicht mehr los, dass ist sicher. Es hat den Anschein als ob in Berlin mehr Verbote existieren als anderswo. Genau darum muss auch der gemeine Berliner (der im uebrigen eine Jelly Donought ist) immer schnell nach der bewaffneten Ordnugsmacht verlangen, wenn denn irgendwer Dinge tut die der Spiesser von nebenan als "vermutlich verboten" empfindet. Die netteste Begruendung, warum sich auf einmal irgendein, ansonsten egoistischer Donought, fuer das treiben seiner Mitmenschen interessiert ist:"Ein Kumpel von meiner Cousine ist in Prenzlberg vom Dach gefallen. Schade, dass da niemand die Bullen gerufen hat, denn sonst würde er noch leben!" DAS setzt dem Schabernack die Krone auf, zwar wird der Polizist als solcher herabgewuerdigt, jedoch soll er dann richten, was andere versauen UND es ist die Begruendung warum ein Dach "verboten" ist. Ich kenne jemanden der ist von einem herabfallenden Flugzeug erschlagen wurden, wenn ich jemanden sehe der im Freien ist rufe ich sofort die Armee! JAWOLL An dem Zettel sind nur Zwei Dinge bemerkenswert, 1. Berlin ist immer noch voller spinnender Spiesser und 2. einige Personen dort sind des englischen maechtig.
es geht hier nicht um "verboten", zumindest nicht hauptsächlich. Hier hat jemand eine Situation erlebt, die er nicht einschätzen konnte, die aber potenziell verdammt gefährlich/suizidal ist, und hat sich darum gekümmert. Das als "fehlgeleitet" zu bezeichnen ist schlicht Quark.
Ich war zufällig in der Notaufnahme, als ein vom Altbau-Dach Abgerutschter (nein, wohl kein Selbstmörder; man fand einen Sonnenstuhl und ein Buch) eingeliefert wurde. Er hat den Sturz noch ca. eine Stunde überlebt.
Ich bin froh, dass ich ihn nicht finden musste.
Dank an alle, die über die eigene Nasenspitze hinausdenken!
Ich werde das nächste mal absolut sicher gehen, wenn ich eine Situation nicht zu hundert Prozent einschätzen kann. Lieber nicht irgendwelche Leute rufen, deren Aufgabe es ist, Situationen zu klären. Der Mann, der blutend auf der Straße liegt? Vielleicht drehen die einen Film. Besser nicht hinschauen und weiter gehen. Der Mann, der eine Frau mit der Dachlatte verprügelt? Wie schön, wohl ein Streit unter Liebenden. Da mischt man sich doch nicht ein. Der Maskierte, der mit einem Sack Geld und einer Schusswaffe im Anschlag aus der Bank gestürmt kommt? Hat wohl grade Geld für seine arme, gebrechliche Oma vom Sparkonto abgehoben.
Die Person hat richtig gehandelt. Sie konnte eine potentiell gefährliche Situation nicht einschätzen, also hat sie die Polizei gerufen. Kann ja niemand ahnen, dass irgendwer aus Spaß über die Dächer spaziert und sich dabei erholen möchte.
(Und nein: es ist nicht immer erkennbar, was eine Person auf Dächern so treibt; Suizidgefährdete haben in der Regel kein großes Schild umhängen, auf dem sie ihr Vorhaben ankündigen)
Tss, was hat Schwabe sein damit zu tun?? Schwaben sind klug usw., sie würden nicht auf Dächern rum spatzieren, wo ein anderer denken könnte, sie fielen gleich. Deswegen haben Schwaben die Dachterasse erfunden (wie so vieles anderes auch). Gibt's in Berlin nicht? Glaube ich nicht.
Und an Anonym 19.10., 15:22: welchen Dialekt versucht er da nach zu stellen? Auf jeden Fall nix oberdeutsches...
Im letzten Winter habe ich einen stockbesoffenen Typen vom Fußweg aufgesammelt, der sich bei Minusgraden einfach mal zum Schlafen an die Straße gelegt hat, weil ihm auf seiner Betriebsfeier langweilig war. Ich hab ihn ca. 20 km weit nach Haus gefahren. Er fand's toll ( soweit er das noch artikulieren konnte) und ich würd's jederzeit wieder tun. Ich selber habe überhaupt keinen Bock, besoffen und unterkühlt im Krankenhaus zu landen, weil meine Mitmenschen Verantwortungsbewusstsein spiessig finden. Und das gönne ich auch keinem andern. Wenn man sich weithin sichtbar in Gefahr begibt, sollte man imo damit rechnen, daß irgendjemand sich über möglicherweise entstehenden Schaden gedanken macht und handelt. Ich halte das für richtig und wünschenswert. Ist viel zu selten geworden.
Sobald Prenzlauer Berg ins Spiel kommt, muss jemand "Schwaben" rufen, anders geht das wohl nicht.
Aber, zum Thema: Ds ist doch etwas völlig anderes, ob ein Mensch betrunken oder in einer Blutlache herumliegt oder ob ein Mensch auf dem Dach Yoga macht. Das kann man doch unterscheiden. Ich will jedenfalls nicht, dass meine Nachbarn die Polizei rufen, nur weil ich mir die Freiheit herausnehme, auf dem Dach rumzuturnen. Was ist hiermit? Auch die Polizei rufen?
Die Polizei sollte man in Notfällen und bei zwingenden Verdächtigungen einschalten. Und nicht, wenn die Nachbarin friedlich auf dem Dach sitzt. Das tut sie nämlich auf ihre eigene Verantwortung. Ja, das gibt es noch. Eigene Verantwortung.
Es ist also kein Notfall, wenn der Verdacht besteht, eine Person wolle Suizid verüben? Breaking News: Nicht jeder Suizid ist ein Bilanzsuizid, der auf einer freien Entscheidung beruht; vielfach sind irgendwelche psychischen Störungen verantwortlich. Und in solchen Fällen gehört es selbstverständlich zu den Aufgaben von Polizei und Feuerwehr, diese Gefahr von dem Suizidkandidaten im Rahmen der Möglichkeiten abzuwenden.
Natürlich muss man die Polizei nicht rufen, wenn irgendjemand erkennbar zur persönlichen Erheiterung auf dem eigenen Dach herum turnt und erkennbar keine Absichten hat, sich oder Dritten Schaden zuzufügen. Nur war der Fall hier offensichtlich anders gelagert.
Oooh, Moralaposteln, HIER? :O Berlin ist die schönste Stadt der Welt, deswegen sollte man sie auch voll auskosten. Klar ist es verboten auf den Dächern rumzuhampeln, aber als vergleich einen toten Bekannten zu nennen, der ein Einzelfall ist, ist auch nicht gerade toll. Wenn man auf ein Dach geht um dort dem Hauptstadttrubel zu entfliehen, was zu trinken und sich zu unterhalten, fällt man normalerweise nicht einfach so runter. Kann aber auch verstehn, wenn sich jemand Sorgen macht und die Polizei ruft. Ich bin damals mit meiner kleinen Schwester auf unser Dach geklettert (Es war ein Schiefes !!!!) und uns hat eine Frau angeschrien, wir sollten sofort da runtergehen (meine Mutter war in dem Moment auf dem Klo oder keine Ahnung mehr) will garnicht wissen, was passiert wäre, hätte sie das nicht gerschrien, denn wir sind erschreckt wieder reingeklettert. Aber da waren wir Kinder, 7 Jahre alt. Ein Erwachsener Mensch, der Ruhe sucht, fällt nicht einfach vom Dach.
Interessehalber: Dass das Betreten eines Hausdaches durch Mieter verboten ist ergibt sich (abseits von Regelungen des Mietvertrags, der Hausordnung oder entsprechender Verbots-Beschilderung) woraus?
Gibt es da draußen wirklich so viele Bettnässer? Wer auf dem Dach rumturnt wird seine Gründe haben und wenn es nur das unbeobachtete Outdoor-Pimpern ist. Da wird eine Strasse weiter eine Oma ausgeraubt aber die Polizei hat keine Zeit, die jagt gerade illegale Dachläufer...
nach mehrmaligem diskutieren mit dem gemeinen Berliner Kob scheint! mir die Sachlage folgendermaßen auszusehen;
Das betreten den Daches per se ist nicht verboten. Wohl aber hat der Eigentümer (nicht Verwalter) die Möglichkeit über eine Anzeige des Hausfriedensbruchs ein Entfernen der Personen zu erwirken.
Ich Zitiere hier mal frei den letzten Kommentar der Polizei mir gegenüber: "Dit is wohl nich vaboten; aber dit issn Unding."
Mal ein kleiner Denkanstoß: Einige Kommentatoren hier sollten dringend den Zettel lesen. Offenbar hat der Nachbar nicht die Polizei gerufen, weil er es böse fand, dass jemand (möglicherweise verbotenerweise) auf irgendwelchen Dächern herum turnt. Wäre es so gewesen, könnte man tatsächlich daran zweifeln, ob das unbedingt notwendig gewesen ist. Nein, anscheinend ist die Person davon ausgegangen, dass jemand aufs Dach geklettert ist, um einen Suizid zu begehen. Wer ist hier ernsthaft der Meinung, dass man – sollte man eine möglicherweise suizidgefährdete Person sehen – diese Person in Ruhe lassen und sich nicht weiter um den Fall kümmern sollte?
Wie schon andere gesagt haben, es ist je nachdem nicht feststellbar ob jem. einfach auf dem Dach "chillt" oder suizidgefährdet ist. Jem. könnte auch betrunken/ unter Drogeneinfluss sein und so ein Risiko eingehen, dass sie normalerweise nicht eingehen würden. Es kann auch schwierig sein festzustellen, ob es sich um eine Erwachsene Person oder um einen Jugendlichen handelt. Und bevor man den Eltern sagen muss, dass man gesehen hat, dass sich der 14-jährige Peter auf dem Dach herumgetrieben hat, bevor er zu Tode gestürzt ist, aber nichts gemacht hat, weil man sich nicht sicher war obs nicht doch ein Erwachsener war, der da oben chillt, ruft man doch lieber die Polizei, oder?
"Liebe Nachbarn, ihr seid zu doof, einen Suizidversuch von Yogaübungen zu unterscheiden und das nervt mich tierisch." ?
Ist ja auch ein bemerkenswertes Verständnis von Nachbarschaft. Denkbar wäre ja auch gewesen, sich darüber zu freuen, daß es Nachbarn gibt, denen die Frage, ob man in 3 Minuten noch lebt oder nicht, nicht egal ist.
In der Berliner Tango-Community sind Werbefotos aufm Dach total hip. Zum Beispiel hier http://www.guggidances.com/Tango/Photos.html (dreimal nach rechts klicken, da ist das hübsche Foto). Aber Tangoschuhe haben auch unten Chromleder, damit steht man bombenfest auf der Dachpappe.
Anonym hat gesagt… dann zieh aufs land, für freiräume. wer auf dächern turnt gefährdet sich und vor allem andere. ich ruf beim nächsten mal wieder die bullen.
Also auf unserer Dachterrasse haben sich in den Sommer 2009 und 2010 40-50 Dachläufer rumgetrieben. Ich zahlte Miete, wollte chillen und als ich nach Feierabend oder am WE mal friedlich einschlief sind mehrere Leute über mich drübergestiegen - über die Feuertreppe hatten sie sich Zutritt verschafft und die Eingangstüren unseres Hauses wurden maniluliert bzw. aufgébrochen. Wenn man sie ansprach, haben sie auch auf Freiheit hingewiesen. Was ist das für ne Freiheit, dass man Dachterrassen vermüllt, die Leute belästigt und den Müll von oben herab in die Wohnungen wirft - wir haben den Dachfirst mit Stacheldraht gesichert - jetzt haben wir Ruhe, um auf unseren Terrassen zu chillen - wir haben schließlich dafür bezahlt!
Dachläufer sind asoziale Hausfriedensbrecher - nicht mehr und nicht weniger - Freiheit ist immer die Freiheit des anderen!
Verboten isses trotzdem, auf die Dächer zu steigen (ich mache es aber auch selber gern).
AntwortenLöschenBei mir war die Polizei auch schon da, weil ich angeblich mit einer Axt oben rumgerannt bin. Die Axt war eine Kamera.
HAHAHAHAHAHA! Die Leute sehen wirklich nur das, was sie sehen wollen! Eine Kamera sieht einer Axt nicht im entferntesten ähnlich...Oder hattest du ein Stativ? xD
LöschenEin Kumpel von meiner Cousine ist in Prenzlberg vom Dach gefallen. Schade, dass da niemand die Bullen gerufen hat, denn sonst würde er noch leben!
AntwortenLöschenLieber einmal zu viel als einmal zu wenig die Polizei rufen. Der Nachbar hat alles richtig gemacht.
AntwortenLöschenNu ja, wer auf ein Dach steigen muss um "unregulated places" zu finden, sollte besser nachdenke ob er nicht woanders besser aufgehoben ist. Ich geh ja auch nicht in eine Disko um mich vom Strassenlärm zu erholen. Ein Umzug aufs Land ist da viel entspannter und mehr Platz bietet es auch. Wenn ich dann Trubel will fahr ich in die Stadt und mach einen drauf.
AntwortenLöschenDer Zettel ist arrogant.
AntwortenLöschenWenigstens sorgen sich die Nachbarn um ihre Mitmenschen.
So was arrogantes. Soll sie sich doch nächstes mal bitte vom Dach schmeissen. Wird wenigstens ne Wohnung frei. Und ein Iphone.
AntwortenLöschenIm fehlgeleiteten Versuch mein Leben zu retten, verursachte mir heute jemand enorm viel Ärger.
AntwortenLöschenMerke: Wasserballett in der Spree zu üben ist kein Hilfegesuch eines Nichtschwimmers, sondern auskosten der letzten innerberlinischen Freiräume und ein Aufbegehren gegen die übeteuren Schwimmbadgebühren.
... jetzt hat es meine paranoide Egozentrik endlich geschafft, sich in den letzten Winkeln meines Gehirns einzunisten. Die Welt dreht sich ja nur um mich tirili tirila
AntwortenLöschendas ist doch ein überaus entzückender Beitrag...
AntwortenLöschenmerke: vom Dach fallen ist doof
Ob einer auf einem Dach chilled oder Selbstmord begehen möchte, sollte eigentlich schon erkennbar sein.
AntwortenLöschenEs kann sehr befriedigend sein, auf dem Dach zu sitzen und ein Werk von J.R.R. Tolkien zu lesen. Die Worte von J.R.R. Tolkien verleihen zwar in jeder Situation und an jedem Ort innere Ruhe und Erleuchtung. Ich kann mir jedoch vorstellen, daß sich dieser Effekt auf dem Dach noch einmal verstärkt.
AntwortenLöschenAllerdings sollte man dabei auf das richtige Schuhwerk achten. Rutschfeste Socken sind ideal. Stiefel, insbesondere mit Stahlkappen, können zur Beschädigung von Dachziegeln führen, wodurch bei Regen Feuchtigkeit ins Haus eindringen kann. (Schimmelgefahr!)
Falls fallend du vom Dach verschwandest, so brems bevor du unten landest.
AntwortenLöschenIch hab das als kleiner Junge auch gemacht: durch die Luke oben im Trockenboden auf's Dach und dann Kreuzberg von oben angeschaut. Dass das gefährlich und auch sicherlich verboten war, machte ja gerade den Reiz aus. Auch ähnlichen Quatsch, zum Beispiel in den Ruinen rumklettern und in den halbverschütteten Kellern. Je gefährlicher, desto besser.
AntwortenLöschenIch war damals 10 Jahre alt! Dass das heute erwachsene(!) Menschen wieder tun, jedenfalls das mit den Dächern, ist schon erstaunlich.
- Jeeves
... und ich würde trotzdem jedes Mal wieder die Polizei rufen...
AntwortenLöschenWenn sie ungestört von der lästig-fürsorglichen Nachbarschaft chillen will, sollte sie sich ein PAL-Feld anschaffen...
AntwortenLöschenansonsten empfehle ich den netterweise besorgten Nachbarn: Bei der Schranze das nächste mal warten, bis sie unten auf dem Asphalt aufschlägt und dann zu der noch zuckenden Tuss hingehen und fragen, ob dies nun ein echter Notfall sei, oder sie nur chilled...man wolle ja nicht stören....
In Berlin ist der Baer nicht mehr los, dass ist sicher. Es hat den Anschein als ob in Berlin mehr Verbote existieren als anderswo. Genau darum muss auch der gemeine Berliner (der im uebrigen eine Jelly Donought ist) immer schnell nach der bewaffneten Ordnugsmacht verlangen, wenn denn irgendwer Dinge tut die der Spiesser von nebenan als "vermutlich verboten" empfindet.
AntwortenLöschenDie netteste Begruendung, warum sich auf einmal irgendein, ansonsten egoistischer Donought, fuer das treiben seiner Mitmenschen interessiert ist:"Ein Kumpel von meiner Cousine ist in Prenzlberg vom Dach gefallen. Schade, dass da niemand die Bullen gerufen hat, denn sonst würde er noch leben!" DAS setzt dem Schabernack die Krone auf, zwar wird der Polizist als solcher herabgewuerdigt, jedoch soll er dann richten, was andere versauen UND es ist die Begruendung warum ein Dach "verboten" ist.
Ich kenne jemanden der ist von einem herabfallenden Flugzeug erschlagen wurden, wenn ich jemanden sehe der im Freien ist rufe ich sofort die Armee! JAWOLL
An dem Zettel sind nur Zwei Dinge bemerkenswert, 1. Berlin ist immer noch voller spinnender Spiesser und 2. einige Personen dort sind des englischen maechtig.
Hallo 19/10/11/13:39,
AntwortenLöschenes geht hier nicht um "verboten", zumindest nicht hauptsächlich. Hier hat jemand eine Situation erlebt, die er nicht einschätzen konnte, die aber potenziell verdammt gefährlich/suizidal ist, und hat sich darum gekümmert. Das als "fehlgeleitet" zu bezeichnen ist schlicht Quark.
Ich war zufällig in der Notaufnahme, als ein vom Altbau-Dach Abgerutschter (nein, wohl kein Selbstmörder; man fand einen Sonnenstuhl und ein Buch) eingeliefert wurde. Er hat den Sturz noch ca. eine Stunde überlebt.
AntwortenLöschenIch bin froh, dass ich ihn nicht finden musste.
Dank an alle, die über die eigene Nasenspitze hinausdenken!
Ich werde das nächste mal absolut sicher gehen, wenn ich eine Situation nicht zu hundert Prozent einschätzen kann. Lieber nicht irgendwelche Leute rufen, deren Aufgabe es ist, Situationen zu klären. Der Mann, der blutend auf der Straße liegt? Vielleicht drehen die einen Film. Besser nicht hinschauen und weiter gehen. Der Mann, der eine Frau mit der Dachlatte verprügelt? Wie schön, wohl ein Streit unter Liebenden. Da mischt man sich doch nicht ein. Der Maskierte, der mit einem Sack Geld und einer Schusswaffe im Anschlag aus der Bank gestürmt kommt? Hat wohl grade Geld für seine arme, gebrechliche Oma vom Sparkonto abgehoben.
AntwortenLöschenDie Person hat richtig gehandelt. Sie konnte eine potentiell gefährliche Situation nicht einschätzen, also hat sie die Polizei gerufen. Kann ja niemand ahnen, dass irgendwer aus Spaß über die Dächer spaziert und sich dabei erholen möchte.
(Und nein: es ist nicht immer erkennbar, was eine Person auf Dächern so treibt; Suizidgefährdete haben in der Regel kein großes Schild umhängen, auf dem sie ihr Vorhaben ankündigen)
Tss, was hat Schwabe sein damit zu tun?? Schwaben sind klug usw., sie würden nicht auf Dächern rum spatzieren, wo ein anderer denken könnte, sie fielen gleich. Deswegen haben Schwaben die Dachterasse erfunden (wie so vieles anderes auch). Gibt's in Berlin nicht? Glaube ich nicht.
AntwortenLöschenUnd an Anonym 19.10., 15:22: welchen Dialekt versucht er da nach zu stellen? Auf jeden Fall nix oberdeutsches...
Im letzten Winter habe ich einen stockbesoffenen Typen vom Fußweg aufgesammelt, der sich bei Minusgraden einfach mal zum Schlafen an die Straße gelegt hat, weil ihm auf seiner Betriebsfeier langweilig war. Ich hab ihn ca. 20 km weit nach Haus gefahren. Er fand's toll ( soweit er das noch artikulieren konnte) und ich würd's jederzeit wieder tun. Ich selber habe überhaupt keinen Bock, besoffen und unterkühlt im Krankenhaus zu landen, weil meine Mitmenschen Verantwortungsbewusstsein spiessig finden. Und das gönne ich auch keinem andern.
AntwortenLöschenWenn man sich weithin sichtbar in Gefahr begibt, sollte man imo damit rechnen, daß irgendjemand sich über möglicherweise entstehenden Schaden gedanken macht und handelt. Ich halte das für richtig und wünschenswert. Ist viel zu selten geworden.
Sobald Prenzlauer Berg ins Spiel kommt, muss jemand "Schwaben" rufen, anders geht das wohl nicht.
AntwortenLöschenAber, zum Thema: Ds ist doch etwas völlig anderes, ob ein Mensch betrunken oder in einer Blutlache herumliegt oder ob ein Mensch auf dem Dach Yoga macht. Das kann man doch unterscheiden. Ich will jedenfalls nicht, dass meine Nachbarn die Polizei rufen, nur weil ich mir die Freiheit herausnehme, auf dem Dach rumzuturnen. Was ist hiermit? Auch die Polizei rufen?
https://ascannerdorky.wordpress.com/2007/07/18/10/
Die Polizei sollte man in Notfällen und bei zwingenden Verdächtigungen einschalten. Und nicht, wenn die Nachbarin friedlich auf dem Dach sitzt. Das tut sie nämlich auf ihre eigene Verantwortung. Ja, das gibt es noch. Eigene Verantwortung.
Ha der Zettel is einfach geil. Was das an Geld kostet immer die Bullen zu rufen. Nee, danke :-)
AntwortenLöschen@Ronnie Grob:
AntwortenLöschenEs ist also kein Notfall, wenn der Verdacht besteht, eine Person wolle Suizid verüben? Breaking News: Nicht jeder Suizid ist ein Bilanzsuizid, der auf einer freien Entscheidung beruht; vielfach sind irgendwelche psychischen Störungen verantwortlich. Und in solchen Fällen gehört es selbstverständlich zu den Aufgaben von Polizei und Feuerwehr, diese Gefahr von dem Suizidkandidaten im Rahmen der Möglichkeiten abzuwenden.
Natürlich muss man die Polizei nicht rufen, wenn irgendjemand erkennbar zur persönlichen Erheiterung auf dem eigenen Dach herum turnt und erkennbar keine Absichten hat, sich oder Dritten Schaden zuzufügen. Nur war der Fall hier offensichtlich anders gelagert.
Der Zettel ist einsamer Keller. So ein Dreck
AntwortenLöschenOooh, Moralaposteln, HIER? :O
AntwortenLöschenBerlin ist die schönste Stadt der Welt, deswegen sollte man sie auch voll auskosten.
Klar ist es verboten auf den Dächern rumzuhampeln, aber als vergleich einen toten Bekannten zu nennen, der ein Einzelfall ist, ist auch nicht gerade toll.
Wenn man auf ein Dach geht um dort dem Hauptstadttrubel zu entfliehen, was zu trinken und sich zu unterhalten, fällt man normalerweise nicht einfach so runter.
Kann aber auch verstehn, wenn sich jemand Sorgen macht und die Polizei ruft. Ich bin damals mit meiner kleinen Schwester auf unser Dach geklettert (Es war ein Schiefes !!!!) und uns hat eine Frau angeschrien, wir sollten sofort da runtergehen (meine Mutter war in dem Moment auf dem Klo oder keine Ahnung mehr) will garnicht wissen, was passiert wäre, hätte sie das nicht gerschrien, denn wir sind erschreckt wieder reingeklettert. Aber da waren wir Kinder, 7 Jahre alt.
Ein Erwachsener Mensch, der Ruhe sucht, fällt nicht einfach vom Dach.
Interessehalber: Dass das Betreten eines Hausdaches durch Mieter verboten ist ergibt sich (abseits von Regelungen des Mietvertrags, der Hausordnung oder entsprechender Verbots-Beschilderung) woraus?
AntwortenLöschenGibt es da draußen wirklich so viele Bettnässer?
AntwortenLöschenWer auf dem Dach rumturnt wird seine Gründe haben und wenn es nur das unbeobachtete Outdoor-Pimpern ist.
Da wird eine Strasse weiter eine Oma ausgeraubt aber die Polizei hat keine Zeit, die jagt gerade illegale Dachläufer...
mal was ganz anderes, hat jemand, bei all der aufregung, schon bemerkt wie viel künstlerisches potenzial in dem bild steckt?
AntwortenLöschenMoin!
AntwortenLöschennach mehrmaligem diskutieren mit dem gemeinen Berliner Kob scheint! mir die Sachlage folgendermaßen auszusehen;
Das betreten den Daches per se ist nicht verboten. Wohl aber hat der Eigentümer (nicht Verwalter) die Möglichkeit über eine Anzeige des Hausfriedensbruchs ein Entfernen der Personen zu erwirken.
Ich Zitiere hier mal frei den letzten Kommentar der Polizei mir gegenüber:
"Dit is wohl nich vaboten; aber dit issn Unding."
wohl denn: Geht Frühstücken!
Tja, ein Bekannter von mir aus Berlin ist bei so einer Aktion vor zwei Wochen aus dem vierten Stock gefallen. Die Beerdigung ist im November.
AntwortenLöschenMal ein kleiner Denkanstoß: Einige Kommentatoren hier sollten dringend den Zettel lesen. Offenbar hat der Nachbar nicht die Polizei gerufen, weil er es böse fand, dass jemand (möglicherweise verbotenerweise) auf irgendwelchen Dächern herum turnt. Wäre es so gewesen, könnte man tatsächlich daran zweifeln, ob das unbedingt notwendig gewesen ist. Nein, anscheinend ist die Person davon ausgegangen, dass jemand aufs Dach geklettert ist, um einen Suizid zu begehen. Wer ist hier ernsthaft der Meinung, dass man – sollte man eine möglicherweise suizidgefährdete Person sehen – diese Person in Ruhe lassen und sich nicht weiter um den Fall kümmern sollte?
AntwortenLöschenWie schon andere gesagt haben, es ist je nachdem nicht feststellbar ob jem. einfach auf dem Dach "chillt" oder suizidgefährdet ist. Jem. könnte auch betrunken/ unter Drogeneinfluss sein und so ein Risiko eingehen, dass sie normalerweise nicht eingehen würden. Es kann auch schwierig sein festzustellen, ob es sich um eine Erwachsene Person oder um einen Jugendlichen handelt. Und bevor man den Eltern sagen muss, dass man gesehen hat, dass sich der 14-jährige Peter auf dem Dach herumgetrieben hat, bevor er zu Tode gestürzt ist, aber nichts gemacht hat, weil man sich nicht sicher war obs nicht doch ein Erwachsener war, der da oben chillt, ruft man doch lieber die Polizei, oder?
AntwortenLöschenSo was gibts bei uns in der Pfalz nicht
AntwortenLöschenVerstehe ich das richtig, da steht:
AntwortenLöschen"Liebe Nachbarn, ihr seid zu doof, einen Suizidversuch von Yogaübungen zu unterscheiden und das nervt mich tierisch." ?
Ist ja auch ein bemerkenswertes Verständnis von Nachbarschaft. Denkbar wäre ja auch gewesen, sich darüber zu freuen, daß es Nachbarn gibt, denen die Frage, ob man in 3 Minuten noch lebt oder nicht, nicht egal ist.
In der Berliner Tango-Community sind Werbefotos aufm Dach total hip. Zum Beispiel hier http://www.guggidances.com/Tango/Photos.html (dreimal nach rechts klicken, da ist das hübsche Foto). Aber Tangoschuhe haben auch unten Chromleder, damit steht man bombenfest auf der Dachpappe.
AntwortenLöschenAnonym hat gesagt…
AntwortenLöschendann zieh aufs land, für freiräume. wer auf dächern turnt gefährdet sich und vor allem andere. ich ruf beim nächsten mal wieder die bullen.
Also auf unserer Dachterrasse haben sich in den Sommer 2009 und 2010 40-50 Dachläufer rumgetrieben. Ich zahlte Miete, wollte chillen und als ich nach Feierabend oder am WE mal friedlich einschlief sind mehrere Leute
AntwortenLöschenüber mich drübergestiegen - über die Feuertreppe hatten sie sich Zutritt verschafft und die Eingangstüren unseres Hauses wurden maniluliert bzw. aufgébrochen. Wenn man sie ansprach, haben sie auch auf Freiheit hingewiesen. Was ist das für ne Freiheit, dass man Dachterrassen vermüllt, die Leute belästigt und den Müll von oben herab in die Wohnungen wirft - wir haben den Dachfirst mit Stacheldraht gesichert - jetzt haben wir Ruhe, um auf unseren Terrassen zu chillen - wir haben schließlich dafür bezahlt!
Dachläufer sind asoziale Hausfriedensbrecher - nicht mehr und nicht weniger - Freiheit ist immer die Freiheit des anderen!
war eigentlich einer von euch auf DIESEM dach und weiss, ob das da gefährlich ist?
AntwortenLöschen"Prenzlberg" und "Fhain" sagen nur zugezogene ;)
AntwortenLöschenWenn ich der Diskussion hier folge, bekomme ich direkt das dringende Bedürfnis, sofort aufs Dach zu steigen und Yoga zu machen!
AntwortenLöschenOder - noch besser - zu küssen.
Allein - den Typen aus meinem DG küssen zu müssen, brächte mich dazu, sofort vom Dach springen!!!
Also, ich für meinen Teil sehe mein Dach lieber von unten.
Schon klar, dass für Schwaben alles über 5m Gebäudehöhe befremdend und selbstmörderisch erscheinen mag...
AntwortenLöschen