Kreuzfahrten sind nur was für Senioren. Das kann man dann getrost im Rentenalter mal machen. Wenn überhaupt. Dachte ich bis zu diesem Sommer auch. Normalerweise wird mir auf Schiffen stets schlecht, wenngleich ich bislang nur von sehr wenigen und kurzen Erfahrungswerten berichten kann: In meinem Portfolio befindet sich eine stürmische Überfahrt vom Südzipfel Italiens nach Messina auf Sizilien, eine 3-stündige Whale Watching-Exkursion vor der Küste Islands ohne auch nur einen Wahl gesehen zu haben sowie eine 45 minütige Schnellboot-Fahrt von Teneriffa nach La Gomera, bei der meine Reisebegleitung schon nach wenigen Minuten kreidebleich anlief und dieses Feeling übertrug sich dann auch auf mein Gemüt. Vor wenigen Wochen erlangte ich dann aber meinen persönlichen Schiffs-Durchbruch: Auf einer dreitätigen Fahrt von Wladivostock über Donghae (Südkorea) bis nach Saikaminato an der Westküste Japans. Anbei mal ein paar visuelle Eindrücke:

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Selfie mit Selfie.

Die Fahrt dauerte insgesamt drei Tage und wurde einem mit atemberaubenden Sonnenuntergängen und schier endlos weitem Blick über das japanische Meer, versüßt. Unser Schiffchen, ausgelegt für ca. 350 Passagiere, verfügte sogar über eine eigene Sauna und einen kleinen Nachtclub… oder nennen wir es einfach eine Bar mit Sitz- und Tanzgelegenheiten. Auch spannend: Die anderen Reisenden. Der Vorteil, wenn man einige Tage zusammen auf dem Meer umherschippert, man kommt ungezwungen ins Gespräch und kann sich in aller Ruhe austauschen bzw. besser kennenlernen. Es fühlte sich mitunter fast ein bisschen an wie auf Klassenfahrt, nur eben ohne Aufsicht und das man sich aussuchen konnte, mit wemn man Karten spielt. To sum it up: Das Meer war wunderschön, sanft bzw. fast schon zärtlich und das Gefühl der Freiheit unbeschreiblich. Es war eine andere Art des Reisens, die ich wärmstens empfehlen kann. An dieser Stelle sei auf das gelungene Kampagnenvideo von AIDA hingewiesen. Anders als was man vielleicht erwartet hätte:

Besten Dank an AIDA für die Unterstützung.

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