From the monthly archives: November 2016

das-ist-berlin

Entdeckt von JAKOB in Friedenau.

Noch keine Kommentare. Hinterlasse einen Kommentar!

In wenigen Wochen ist wieder Weihnachten und der Stress nimmt bei uns allen langsam merklich zu. So besinnlich die Lebkuchen, der Glühwein und all die Lichterketten auch anmuten mögen, haben wir wirklich Zeit das auch alles zu genießen? Einfach mal in Ruhe abschalten und mit Freunden oder der Familie gemütlich über einen Weihnachtsmakt schlendern und mal komplett ausklammern, was noch alles bis zum großen Fest zu erledigen ist. Hier noch ein Black Friday-Sale, dort noch wichtiges Meeting und Geschenke kaufen bis die Schwarte kracht.  Am besten außerdem noch dieses Jahr die alle Punkte von der ewigen To-Do-Liste versuchen zu erledigen, damit man 2016 dann auch zufrieden abhaken kann. Einspruch! Wir sollten uns mehr Zeit nehmen, für das was wirklich zählt: Uns. Durchaus ansteckend wirkt da die unverkrampfte Einstellung hiesiger Ladenbesitzer, wie hier in der Weiseraße in Neukölln.

weisestr_nk_max-b-576x1024

Auch in Friedrichshain bringt manch einen so schnell nichts aus der Ruhe. Unser Favorit aber stammt

typisch-berlin-dit-is-berlin

aus Kreuzberg. Das Wesentliche kurz und knapp auf das Blatt gebracht:

oeffnungszeiten-berlin

Nicht immer hängt ein liebevoll gestalteter Zettel aus, wo man sich mal eben mit etwas „Zeit“ bedienen kann. 

nimm-dir-zeit

Man kann sein Ändern aber auch in Tatsachen umsetzen bzw. leben, wie dieser wunderbare Aushang aus Lichtenberg zeigt. Hier wird eine Wohnung für die Oma gesucht, am besten nah an der eigenen. Aus einem ganz einfachen Grund: „Ich möchte mehr Zeit mit Oma verbringen“.

lichtenberg

Bei dieser Gelegenenheit möchten wir auf den gelungenen neuen Spot von Edeka – #Zeitschenken – hinweisen, der sich mit seiner Message durchaus von der Masse der Weihnachtskampagnen unterscheidet. Wurde auch mal Zeit:

Begleitend zur Kampagne gibt es einen so genannten „Zeitgutschein“ in den Filialen zu erwerben. Vom Verkaufspreis von 1€ gehen 30Ct als Spende an „Ein Herz für Kinder.“ Auf Facebook und Instagram kann jeder der mag unter #Zeitschenken Bilder posten, die zeigen wie man gerne Zeit mit seinen Liebsten verbringt. Zu gewinnen gibt es einen von 100 Edeka-Einkaufsgutscheinen für ein geimeinsames Festessen mit Freunden und Familie.

Noch keine Kommentare. Hinterlasse einen Kommentar!

ehering-verloren

Entdeckt von RIBITZLI in Waidmannslust.

Noch keine Kommentare. Hinterlasse einen Kommentar!

Wieso schenken wir uns eigentlich immer nur zu Weihnachten und Geburtstagen etwas? Ok, es gibt noch weitere Anlässe, wie z.B. Muttertag, Vatertag, Namenstag, Valentinstag oder Hochzeitstag. Zu all diesen besonderen Tagen erwartet man in der Regel, etwas geschenkt zu bekommen. Das ist auch gut so. Schenken macht durchaus Spaß, beschenkt werden noch umso mehr. Zumindest dann, wenn nicht jedes Jahr Socken unter dem Weihnachtsbaum liegen oder einem die nächste lustige Tasse überreicht wird. Was einen oftmals schon vor dem Kauf oder der Fertigung eines Geschenkes verunsichert, ist die hohe Erwartungshaltung: Dieses Geschenk muss schließlich mindestens genauso gut sein wie das aus dem vergangenen Jahr bzw. sich aus der Masse der anderen auf jeden Fall hervorheben.

Einfacher macht man es sich da, wenn man nicht nur seine Freunde und Familie beschenkt, sondern z.B. einfach mal die eigenen Hausbewohner oder die Menschen aus dem eigenen Kiez. Das geht nämlich immer, ist völlig unverbindlich, erlaubt einem sogar anonym zu bleiben und trotzdem kann man sich und anderen damit eine Freude bereiten. In Berlin so scheint es, gibt es nicht nur die faulen Nachbarn von nebenan, die sich ihrer kaputten Fernseher und ausrangierten Matrazen mit der Aufschrift „Zum Verschenken“ oder „Zum Mitnehmen“ im Hauseingang entledigen zu versuchen, sondern tatsächlich auch Menschen mit sinnvollen „Teilungsangeboten“. Anstatt die umfangreiche Kollektion an überdrüssigem Weihnachtsgebäck auf Ebay zu versteigern, offeriert ein Bewohner aus Pankow seinen Nachbarn die Süßigkeiten einfach for free und platziert diese im Hausflur.

2012-01-08032

Und auch das soll es geben: Manch einer teil gerne einen Frühstückshappen (Bossestraße in Friedrichshain) mit seinen Hausbewohnern. Die Partygänger werden es ihm danken. Feiern und im Treppenhaus wartet dann schon das Frühstück auf einen. Dit is Berlin.

katerfruehstueck-berlin

Ja werden denn jetzt alle Veganer? Wie dem auch sei: Aufgrund einer kleinen Ernährungsumstellung gibt es hier nun Leberwurst und Hühnchensuppe für den, der es mag.

vegan-trend-berlin-vegan-leben-in-berlin

Doch die Berliner teilen ihre essbaren Leckereien nicht nur innerhalb ihrer Hausgemeischaft, auch im öffentlichen Raum stoßen wir immer wieder auf des Phänomen des foodsharing:

essen-verschenken-berlin

Frische Reste für jedermann: Statt das Essen in die Tonne zu kippen, dann doch lieber in einen hungrigen Magen, dachte sich jemand  in der Samariterstraße in Friedrichshain.

food-sharing-berlin-teile-dein-essen-tafel-berlin

Neben Essbarem, teilen die Berliner übrigens auch noch andere nützliche Utensilien. Warum den Parkschein wegschmeißen, wenn ihn jemand anderes noch nutzen kann?!

asdasdberliner-sind-cool

Halten wir also mal fest: Teilen ist ne gute Sache und bricht uns keinen Zacken aus der Krone. Der neue Weihnachts-Spot der Telekom zeigt auf eine besinnliche Art und Weise, das man auch etwas zurückbekommt, wenn man etwas gibt. :)

Noch keine Kommentare. Hinterlasse einen Kommentar!

amazon-logistics-erfahrungen

Entdeckt von ASTA in der Laubestraße in Neukölln.

Noch keine Kommentare. Hinterlasse einen Kommentar!
Google+