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Entdeckt von Heiko am Salzufer in Charlottenburg. (fo)

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Entdeckt von Christina in Charlottenburg. (fo)

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Nun, seien wir Erwachsene doch mal ehrlich: Als wir klein und noch leicht zu beeinflussen waren, haben unsere Eltern (hoffentlich) versucht, uns gesund zu ernähren und das hat uns oftmals nicht geschmeckt. Manche Mama hat es da sicherlich hier und da übertrieben bzw. ihre Kiddies überfordert. Ich bin zumindest noch heute meiner Mama dankbar, dass sie meinem Bruder und mir ihren unspektakulär schmeckenden, eigens zusammengesammelten Kräutertee, stets mit naturtrübem Apfelsaft gemixt und nicht mit Zucker angereichert hat. Unsere Zähne danken es ihr noch heute. Schwieriger gestaltete es sich gleichwohl bei ganz augenscheinlichen Gesundheitsattacken, die man nicht mal eben in den Tee unterjubeln konnte: Gekochte Kartoffeln statt leckeren fettigen Pommes, Blumenkohl statt Spaghetti oder gar Spinat statt Pizza. Hallo?! Mama?! Geht’s noch?! Als kleines Kind kam es einem oftmals so vor, als würden einen die Eltern mit gesundem Essen – in Form von extra viel sonderbarem Gemüse – für irgendetwas bestrafen wollen. Und vor allem: Haben die das Zeug eigentlich auch jemals selbst gegessen oder nur für uns zubereitet um uns damit auf die Nerven zu gehen? Hm.

Und wie verhält sich die Gemüse-Problematik bezüglich der heute kleinen Heranwachsenden? Schließlich, so muten zumindest viele unserer Kinder-Notes an,  wissen die schon sehr genau was sie wollen und was nicht! Z.B mehr Taschengeld:

Mehr-Taschengeld

Oder endlich einen eigenen Hund sein Eigen nennen dürfen:

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Oder warum nicht gleich ein Traumpferd?! Mit dem könnte man dann auch getrost vom Gemüse davon galoppieren:

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Aber, wir wollen auch einmal die Lanze brechen für die kleinen Racker und Prinzessinnen von heute. Manche haben nämlich durchaus schon ein sehr ausgeprägtes Bewußtsein für ihre Umwelt entwickelt.

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Apropos Bewußtsein: Die Herrschaften von Netto haben nach ihrem erfolgreichen Osterviral aus dem vergangenen Jahr, nun einen weiteren Clip ins Netz gestellt. Im Rahmen der neuen Regionalitätskampagne bewirbt der Marken-Discount mit einem neuen Spot seine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse aus der Region. Hauptdarsteller sind die ach so süßen kleinen Babys, die jedoch das gesunde Sortiment dankend ablehnen!

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Genauer gesagt: Sie verschmähen es, auf ihre Art und Weise. Mittels ziemlich ausgefeilter Motion-Capture Technik trällern animierte Rocker-Babys gemüsefeindliche Parolen wie „Gemüse du kannst nach Hause gehen!“ oder „Steckt es euch doch selbst wo hin!“. Trotz leicht abgewandelter Lyrics, hört man die Adaption des Rock-Klassiker „I was made for lovin‘ you“, von Kiss, bestens heraus. Film ab und Ohren auf:

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Netto und ermöglicht es uns, noch heute die lang ersehnte Villa auf den Hollywood Hills in L.A. zu erwerben und dort Parties mit nackten Giraffen zu feiern.

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Gedicht über Berlin

Entdeckt von Sarah in Friedrichshain. (fo)

Hunde Giftköder Berlin

Entdeckt von Audrey in Ahrensfelde. (fo)

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