Na also, geht doch: Sonne, null Regen und viele fröhliche Menschen. Das 1. Mai-Fest (MyFest) 2018 in Berlin ist passé und es darf resümiert werden: Weniger Randale, weniger Anzeigen, weniger verletzte Polizisten, aber auch weniger Stimmung! Zumindest im Görlitzer Park. Zum Glück ist Berlin groß genug und es wurde auch außerhalb der dafür explizit vorgesehenen Flächen ausgiebig getanzt, getrunken und gefeiert. 

 

Geschäftsmodell der anderen Art: Mitten auf der Oranienstraße wurde auch dieses Jahr wieder eine Selfie-Leiter aufgestellt. Für 50 Cent durfte man sie erklimmen und von oben ein Selfie über die tausenden von Menschen hinweg schießen. 

 

Gute Musik gab es am 1. Mai an allen Ecken und Enden. Auf große Bühnen und kleinen Bühnen und vor allem auch in Parks, vor Cafés und an Straßenkreuzungen. Diese Band (Baker) und spielte im Schlesischen Busch ihren Gig. 

 

Nicht jeder konnte sich mit dem MyFest und seinem Party-Brimborium anfreunden. Kritische Meinungsäußerungen waren zahlreich vertreten und hier ein kleiner Eindruck davon in der Bildergalerie:

 

Der Görlitzer Park wurde dieses Jahr von der Stadt zum offiziellen „MaiGörli-Fest“ komplett eingezäunt und nur 12 000 Menschen durften sich gleichzeitig darin aufhalten. Es gab Taschenkontrollen an den Eingängen, immer wieder Einlassstopp, Becks-Bierstände und eine große Hauptbühne. To sum it up: Es ging deutlich geordneter zu als im vergangenen Jahr und die Stimmung war dementsprechend auch weitaus weniger ausgelassen! 

 

Dit is Berlin! Mikro, Verstärker und los geht’s: Am schönsten und stimmungsvollsten waren dann wie jedes Jahr, all die vielen spontanen musikalischen Einlagen, wie hier in der Skalitzer Straße: 

(fo)

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