Wir alle kennen das: Man liegt krank im Bett, der Kopf dröhnt, die Glieder schmerzen, die Nase läuft, alle guten Serien sind durchgeguckt und ein Ende der ganzen Strapazen ist nicht in Sicht. Und dann auch das noch: Wie ein Magnet scheint ausgerechnet die eigene Klingel täglich den Postboten magisch anzuziehen. Verlässlich klingelt er penetrant Sturm, als ob er riechen würde, dass man gerade halbnackt im Bett vor sich dahinsiecht. Oder können Postboten gar durch Wände sehen? Und nach welchem Prinzip klingeln die eigentlich wo? Erst bei den oberen Etagen? Bei markanten Namen? Stets links unten? Gibt es bei Postboten zu jedem Haus einen ganz persönlichen Klingelfavoriten? Wird die Wahl völlig willkürlich getroffen oder haben sie manche Klingeln sogar auf dem Kieker? Wie dem auch so, anbei eine ausführliche Anleitung zum ausdrucken, bestens geeignet für alle grippegeplagten Stubenhocker. Nur das mit dem letzten Satz geht dann doch etwas weit…

Ärger mit Postbote Berlin

Entdeckt von SVEN in der Görlitzer Straße in Kreuzberg.

CLOSE UP: Hallo Hermesbote/botin! Seit Montag liege ich krank im Bett und brauche 2 Dinge: Ruhe + Schlaf, beides ist mir durch Dich verwehrt und zwar jeden Tag. Vorschlag zur Güte: 1) Klingel zuerst bei der Person für die Dein Paket ist 2) Wenn die nicht zu Hause, dann beim unmittelbaren Nachbarn 3) Wenn dort auch keiner, bitte die unteren Etagen abklappern – zu uns nach oben will ja doch keiner! 4) Grundsätzlich gilt: 1 mal klingeln reicht, man hört Dich! 5) Wenn Du morgen nochmal bei mir Sturm klingelst – pinlel ich Dir auf den Kopf so oft, wie Du geklingelt hast!

  1. Angela sagt:

    Wenn sie klingeln ist es falsch, wenn nicht dann auch…diese herablassende Art den Paketboten gegenüber geht mir echt auf die Nerven

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