Wer eine Frage stellt, will etwas wissen. Bei Notes of Berlin gehören Fragen schon von Anbeginn zum guten Ton der Alltagskultur dazu. Im Angebot hätten wir da z.B. sehr spielerische Ansätze, wie folgendes Frage-Fundstück vom Spreewaldplatz in Kreuzberg: 

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Es geht natürlich auch etwas dringlicher und vor allem darf in vorliegendem Fall aus der Aßmannshauser Straße in Friedenau, auch davon ausgegangen werden, dass hier wirklich auch mit einer Antwort gerechnet wird. Zumindest wird darauf gehofft. Eine Frage der Liebe sozusagen. 

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Apropos Liebe: Wenn das erste Feuer der Beziehungs-Leidenschaft erstmal erloschen ist, kann es ja durchaus zu  Reibereien kommen. Das gehört einfach dazu. Herausfordernd wird dieser Umstand insbesondere dann, wenn die Nachbarn von nebenan geräuschtechnisch in Mitleidenschaft gezogen werden. Man bedenke: Ein Haus + ein sich ständig streitendes Pärchen = viele genervte Mitmenschen. Anders lässt sich jedenfalls nicht erklären, dass hier in der Weserstraße in Neukölln, mal eben anonym von nebenan nachgefragt wird, wann denn endlich der Schlussstrich unter die brodelnde Zweisamkeit gezogen wird bzw. ob dies nicht die Lösung aller Probleme sein könnte.  

Laute-Nachbarn

Fragen, wie wir sehen, können also auch dazu verhelfen, auf bestimmte Umstände gezielt aufmerksam zu machen. Und dieser gewieften Technik bediente man sich auch in Friedrichshain, um die Thematik der unkorrekten Müllentsorgung mal zur Ansprache zu bringen. Hier geht man sogar noch einen Schritt weiter, und verwebt gleich mehrere Fragen zu einem kniffligen Quiz für die Nachbarschaft:

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Fragen können als ein hilfreiches Mittel sein, um Antworten zu bekommen. Amen. Wer erst gar keine stellt, weiß vielleicht auch gar nicht, was andere über etwas oder konkret über ihn denken. Dies dachten sich wohl auch die Herrschaften von KLM Royal Dutch Airlines und befragten kürzlich in Deutschland Menschen, ob sie wissen, was sich hinter KLM verbirgt. 46 Prozent wussten die Antwort nicht und die Assoziationen waren abenteuerlich und reichten von einer niederländischen Bank, einem Radiosender bis hin zu einer Restaurant-Kette.. nur nicht eben bis zur wahrhaftigen Wahrheit.

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Basierend auf diesen Ergebnissen, machte KLM aus der Not eine Tugend bzw. eine Kampagne. KLM eröffnete ein POP-up-Restaurant, installierte gebrandete Geldautomaten im öffentlichen und besuchte diverse Radiosender „on air“. Getreu nach dem Motto: Ihr kennt uns nicht? Nun, dann werdet ihr uns jetzt mal so richtig kennenlernen. Film ab:


Dieser Beitrag entstand mit freundlichem Support von KLM und ermöglicht uns, unseren nächsten Kurzurlaub zu planen. Nach Holland wird es uns aber vermutlich trotzdem nicht verschlagen. 

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